Die meisten Websites veralten nicht, weil niemand sie pflegen will. Sie veralten, weil Pflege ein eigener Arbeitsschritt ist: Login, Editor, Vorschau, speichern, prüfen. Wer das dreimal gemacht hat, schiebt es beim vierten Mal auf.
Bei Servige, einem Vertriebspartner für acht internationale Marken in Santiago de Chile, haben wir das anders gelöst. Die Website hat einen Produktkatalog, einen Anfragekorb, einen Blog und eine Anwendungsbibliothek. Gepflegt wird sie nicht über ein CMS, sondern über einen eigenen Agenten in Telegram.
So sieht das im Alltag aus
Ein Mitarbeiter schreibt dem Agenten: „Neues Produkt: Schwingungssensor XY, Datenblatt im Anhang, Kategorie Instandhaltung.“ Der Agent legt die Produktseite an, zieht die technischen Daten aus dem PDF, schreibt eine Beschreibung in der Tonalität der Marke und prüft, ob alle Pflichtfelder gefüllt sind. Dann kommt ein Link zurück. Fertig.
Seit August 2026 läuft das störungsfrei. Über 100 Produkte hat das Team inzwischen selbst angelegt, per Nachricht, ohne eine einzige Anfrage an uns.
Warum das funktioniert
Drei Dinge machen den Unterschied:
- Der Agent kennt das Unternehmen. Er weiß, welche Marken Servige vertritt, wie Produktseiten aufgebaut sind und wie die Texte klingen sollen. Ein Standard-Bot kann das nicht.
- Jede Änderung wird geprüft, bevor sie live geht. Fehlt ein Bild oder bricht ein Layout, bleibt die Seite, wie sie war, und der Agent fragt nach.
- Nichts ist endgültig. Jede Änderung ist protokolliert und lässt sich mit einem Wort rückgängig machen.
Was das mit Theo zu tun hat
Der Agent bei Servige war die Vorlage für Theo. Theo ist dieselbe Idee als Produkt: dein eigener Web-Assistent, erreichbar über Telegram, WhatsApp, Slack, Discord oder E-Mail. Du schreibst ihm, was sich ändern soll, und wenige Minuten später ist es online.
Den ganzen Case findest du unter Servige: Website & Agent. Mehr zu Theo steht auf der Theo-Seite.